Waggon Innenbeleuchtung 5076, 5077, 5078

  • Hallo,
    Ich habe mir einige 5077 Innenbeleuchtungen gekauft, eingebaut, programmiert und auch Kondensatoren eingebaut. Leider flackern die Leuchten. Ich habe dann versucht, die Wagen einige Zeit auf den Gleisen stehenzulassen, damit sich die Kondensatoren aufladen koennen. Sobald ich aber die Wagen bewege, flackern die Leuchten.
    Was habe ich verkehrt gemacht?
    Kann mir jemand helfen?
    Vielen Dank
    Fritz

  • Hallo Fritz,
    ich habe an der mit "Powerpack" gekennzeichneten Stelle das PowerPack von ESU Nr. 50710 eingebaut und da flackert nichts mehr.
    Beim Powerpack auf richtige Polung achten, Minus und Plus sind im Metallbügel eingepresst.
    Gruß Helmut

    Commander V. 1.4
    Märklin Test- und Vorführanlage, C-Gleis, K-Gleis

  • Es wäre hilfreich wenn sie uns schreiben was sie an Kapazitäten eingebaut haben. Der Flackerschutz ist nicht alles. Es ist auch wichtig dass die Stromversorgung gut ist.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Viessmann Modelltechnik GmbH


    iA Jürgen Meier

  • Hallo Juergen und Helmut:
    Vielen Dank fuer Eure Antworten.
    Um Juergen's Frage zu beantworten: Ich habe einen Kondensator eingebaut, wie auf Seite 5 in der Bedienungsanleitung beschrieben= 100-200 uF/35V. Die Stromversorgung ist DCC 15V.
    Wie gesagt, leider flackern die Leisten.
    Gruss aus Florida
    Fritz

  • 100 uf bringt fast nichts, das speichert ein paar m. sec.. Das merkt man kaum.
    Wenn dann nur von zwei Drehgestellen oder 2 Achsen je ein Pool abgenommen wird ist die stromabnahme immer flackernd.
    Einen sichtbaren Erfolg bringen Kapazitäten ab 470 uF. Je höher desto besser. Um so länger hält die Spannung.
    Je höher desto besser. Man kann auch Kondensatoren paralelschalten bei gleicher Kapazität und Spannung.
    Am besten einen Stromspeicher mit 0,5 F anschließen wie Herr Vogt schreibt.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Viessmann Modelltechnik GmbH


    iA Jürgen Meier

  • Hallo zusammen,


    da ich gerade überlege, mir auch diese Innenbleuchtung anzuschaffen, habe ich noch zwei Fragen dazu:


    Einen sichtbaren Erfolg bringen Kapazitäten ab 470 uF. Je höher desto besser. Um so länger hält die Spannung.
    Je höher desto besser. Man kann auch Kondensatoren paralelschalten bei gleicher Kapazität und Spannung.

    Am besten einen Stromspeicher mit 0,5 F anschließen wie Herr Vogt schreibt.


    Laut Anleitung sind nur 100-220 uF möglich. Kann man auch darüber gehen, wie hier beschrieben? Oder gibt das Probleme mit dem Ladestrom?

    Auch sagt hier die Anleitung etwas anderes: 0,1F bei 5,5V. Sind also trotzdem 0,5F oder 0,22F (ESU-PowerPack) möglich?


    Und berhalten sich die Produkte mit Decoder (5076, ...) genauso wie die ohne (5050, ..) was die PowerPacks und Elkos angeht (also der 5050 braucht 50V während 5076 35V Elkos braucht)?


    Grüße,

    Jonas

  • Also , wir reden hier aber über zwei Dinge.

    Einmal haben wir den Elektrolytkondensator. das sind Kapazitäten im uF Bereich.

    Diese Kapazitäten sind polarisiert und müssen bei Verwendung aus Sicherheitsgründen eine Nennspannung von 35 oder besser 50 V haben.

    Diese werden an den Lichtleisten als Flackerschutz verwendet, sollen also nur kurze Unterbrechungen an den Radsätzen zum Gleis überbrücken.

    Die zweite Anschlußmöglichkeit ist der Speicherkondensator bezeichnet mit powerpack. Hier ist ein Doppelschicht Kondensator 5,5 Volt gemeint.

    Dieser ist durchaus in der Lage die LEDs der leiste über längere Zeit zu versorgen. Das kann je nach Kapazitäten (0,1F) mehrere Sekunden dauern.

    Diese Kondensatoren ( Doppelschichtkondensatoren ) sind schaltungstechnisch so plaziert dass sie den Bahnbetrieb nicht negativ beeinflussen können.

    Wenn noch Fragen sind gerne .

    Mit freundlichen Grüßen,
    Viessmann Modelltechnik GmbH


    iA Jürgen Meier